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Bewegung und Sport in Kampf gegen den Krebs und Therapienebenwirkungen

 

Das Sport und Bewegung einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden haben, ist lange bekannt. Auch für Krebspatienten ist aktive Bewegungstherapie eine wichtige Massnahme, um den Genesungsprozess zu unterstützen.

 

 

Bewegung verbessert das psychische Befinden und steigert die körperliche Fitness. Die Fettmasse wird reduziert und gewisse Immunzellen werden aktiviert, so wirkt dieser Prozess einer systemischen Entzündung, die mit steigendem Lebensalter zunimmt, entgegen. Das fördert einerseits die Lebensqualität, andererseits werden Nebenwirkungen wie das Fatigue-Syndrom (chronische Müdigkeit und Erschöpfung) der Therapie z.B. Chemotherapie und des Tumors gelindert und die Therapieverträglichkeit und Wirksamkeit verbessert, zudem wird das Risiko einer neuen Tumorbildung minimiert.

 

 

Bei Tumorentfernung im Beckenbereich (z.B. Blase, Gebärmutter und Gebärmutterhalt) ist ein Beckenboden- und Schliessmuskeltraining bereits vor der Operation sinnvoll, um einer Harninkontinenz, Gebärmutter- und Blasensenkung entgegenzuwirken. Auch die Hirnleistung, die mit der Chemotherapie und der Tumorerkrankungen geschwächt werden kann, spricht gut auf Bewegungstherapie und Koordinationsübungen an. Denn sowohl Ausdauertraining, wie auch gezielte Kraftübungen verbessern die strukturelle und funktionelle Gehirnleistung. Eine Chemotherapie bringt ein hohes Osteoporoserisiko (Abnahme der Knochenmasse) mit sich. Dies wiederum erhöht das Risiko, sich Knochen zu brechen. Eine angepasste Belastung mittels Training stärkt die Knochenstruktur und fördert den Wiedereinbau von Kalzium in den Knochen und macht ihn stärker und belastungsfähiger. Neue Studien zeigen auch eine Verbesserung der Schlafqualität bei Krebspatienten.

 

 

Die Empfehlung für körperliches Training liegt bei mindestens 150 Minuten moderater oder 75 Minuten intensiver körperlicher Aktivität. Dazu gehört Ausdauertraining, Koordination und Krafttraining. Auch die Entspannung sollte nicht fehlen um die körperliche und psychische Fitness zu unterstützen. Geeignet sind hierfür einfache Übung wie eine Meditation, Atmungsübungen oder progressive Muskelentspannung.

 

 

Vorsicht ist geboten bei starken Schmerzen, starker Übelkeit, Schwindel und gefährlichen Knochenmetastasen z.B. an der Wirbelsäule.

 

 

Besprechen Sie mit Ihrem Onkologen, ob gewisse Trainings in Ihrem Fall vermieden werden sollten und unterstützen Sie Ihren Genesungsprozess mit aktiver Bewegung im Alltag.

 

Massage- und Naturheilpraxis Massiert – Therapiert 

Nina Wyssenbach  Dipl. Naturheilpraktikerin TEN | Aarstrasse 98 | 3005 Bern

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