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Rosskastanie - das Venenmittel

Die Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) gehört, dank seinem grossen Gehalt an Saponinen (Seifenstoffe), zu den Seifenbaumgewächsen. Dieser stattliche, sommergrüne Baum trägt im Herbst seine wertvollen Früchte, die medizinisch als Venentonikum verwendet werden. Jetzt im Frühling lassen sich seine wunderschönen, weiss bis rosa Blüten betrachten.

 

Die Rosskastanie wird als Fertigarznei in Form von Präparaten oder Tinkturen bei venöser Insuffizienz, Krampfadern, Thrombosevorbeugung, Wadenkrämpfen, Schwellungen der Beine oder nach Unfällen (traumatische Ödeme), aber auch bei Gelenkschmerzen und Wirbelsäulenschmerzen verwendet.

 

Die Wirkung dieser Wunderpflanze ist venenstärkend, gefässabdichtend, entzündungshemmend, abschwellend und durchblutungsfördernd, um nur einige davon zu nennen.

 

In der Humoralmedizin wird sie als wärmend, bitter, herb und leicht scharf beschrieben. Diese Eigenschaften bewegen im Körper gestaute Feuchtigkeit (Schwellungen/Krampfadern).

 

Die Rosskastanie passt besonders gut zu Menschen, die ihre Selbstkontrolle verloren haben, das zeigt sich zum Beispiel durch unkontrollierte kreisende Gedanken und Verlust der inneren Führung. Sie wirkt also nicht nur positiv auf den Blutfluss, sondern auch auf den Gedankenfluss und bringt Licht ins Dunkle.

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